Frühling

Es liegt endlich Frühling in der Luft. Ich kann es riechen und spüren…. Nicht nur in der Luft sondern auch in meinem Leben. Ich bin bereit dem Leben eine zweite Chance zu geben. Es sind viele Dinge passiert in den letzten Monaten und mein Leben fühlte sich eher an wie eine Achterbahnfahrt.

Aber ich bin endlich soweit, dass ich sagen kann, dass ich bereit bin für einen Neuanfang. Ich weiß nicht, was die nächste Jahreszeit mit sich bringt, aber ich bin bereit zu sehen was es ist.

Eines hat diese turbulente Zeit geändert. Ich habe gemerkt, dass nichts bleibt so wie es ist. Alles verändert sich. Die Menschen, bei denen man dachte, dass sie für ein Leben lang an deiner Seite bleiben, gehen. Den Job kann man verlieren, egal wie sicher er schien. Das Haus in dem man seine Kindheit verbracht hat, muss man auf einmal verlassen. Das Leben macht unerwartete Biegungen und nimmt überraschende Wendungen. Nichts bleibt so wie es war.

Jesus Christus gestern heute und derselbe auch in Ewigkeit. Hebräer 13,8

Außer Jesus! Jesus Christus bleibt, auch wenn alle anderen gehen. Er bleibt derselbe, wenn das Leben auf einmal Kopf steht. Wenn mein Fundament in Ihm, nicht fest genug steht, dann wird mich das Leben von den Socken hauen. Wenn mein Glaube nicht tief genug verankert ist, dann komme ich mit den Veränderungen des Lebens nicht zurecht.

Wenn mir im Leben irgendetwas wichtiger ist als Jesus, dann werde ich immer enttäuscht und verletzt werden. Weil man Niemandem und Nichts so richtig trauen kann und darauf bauen darf.

Der Frühling lehrt uns, dass alles vergänglich ist. Genauso wie der Schnee nie lange liegen bleibt und die grauen Wolken nicht für immer den blauen Himmel bedecken, so schnell kann sich unser Leben verändert und eine völlig andere Richtung einschlagen.

Aber genauso schnell kann auch aus dem Winter unseres Lebens Frühling werden. Die dunklen Zeiten bleiben nicht für immer. Alles ist irgendwann mal vorbei und Geschichte. Aber man muss auch selber Raum geben. Raum für Sonne im Herzen und positive Gedanken. Man darf sich nicht ewig an Erinnerungen festhalten und darauf hoffen, dass irgendwann alles wieder beim Alten sein wird.

Durch den Winter hat Gott mich gelehrt, wie wichtig Glaube und Gebet ist. Stille Zeit ist der Dünger für gute Tage. Denn selbst wenn unerwartete Dinge passieren und Träume zerstört werden, so kann dir das alles nichts anhaben, wenn Christus den ersten Platz in deinem Herzen hat. Sobald jedoch etwas Anderes diesen Platz einnimmt, ist Schmerz vorprogrammiert.

„Herr, hilf mir zu sagen: Du bist genug! Nicht an Dingen oder Leuten festzuhalten, sondern mich an Dich zu klammern, wenn alles den Bach runterrutscht.“

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s