Meine Begegnung mit Gott (Teil 3)

Ich weinte Tag und Nacht. Wochenlang.

Aus Dankbarkeit, weil ich mir plötzlich bewusste wurde, dass Gott mich liebte.

Aus Schuldgefühlen, weil ich es war, die den Tod verdiente. Nicht Jesus.

Aus Scham, weil Jesus dies alles auf sich genommen hatte für mich – und ich trotzdem noch vor Ihm weglief.

Ich war bereit für einen Neuanfang. Ich wollte einen Neuanfang. Gott liebte mich! Das Leben hatte plötzlich wieder einen Sinn für mich.

Ich schrieb meinen Eltern den längsten Brief den ich je geschrieben habe. Sieben Seiten lang. Ich schrieb von Dingen, die ich bereute. Von Dingen, die mir schon sehr lange das Gewissen schwer machten. Ich bat um Vergebung.

Ich bat auch bei Gott um Vergebung, und bat Ihn, in mein Leben zu kommen und mein Herz zu reinigen.

Zum ersten Mal seit vielen Jahren, konnte ich mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen und wieder aufwachen. Ich hatte Vergebung gefunden. Gott hat mir vergeben. Es gibt keine einzige Sünde, für die Er nicht gestorben ist.

Nachdem ich Frieden mit Gott geschlossen hatte, hat es einige Zeit gedauert, bis ich auch Frieden mit mir selber schließen konnte.

Ich wusste, Gott hat mir vergeben, aber es hat einige Anstrengung gekostet, mir selber zu vergeben. Ich musste mir eingestehen, dass ich von mir selber immer etwas Besseres erwartet habe. Ich konnte nicht glauben, dass ich all diese Dinge getan hatte. Ich war zu stolz zu erkennen, dass ich tatsächlich in der Lage dazu war.

Erst nachdem ich mir selber verzeihen konnte und Frieden geschlossen habe mit meiner Vergangenheit und meiner Person, habe ich Befreiung gefunden.

Das Bibellesen hat bei mir alles verändert. Gott hat durch sein Wort zu mir gesprochen und ich bin Ihm begegnet.

Mein ganzes Leben hat sich dadurch verbessert. Meine Beziehung zu meiner Familie und anderen Menschen hat sich schlagartig geändert. Ich hatte auf einmal viel bessere Noten in der Schule. Ich kann Nachts wieder schlafen und habe keine Angst vor dem Tod.

Ich weiß, dass Gott mir die Sünden vergeben hat und ich muss nicht mehr aus eigener Kraft und Anstrengung versuchen, Ihm zu gefallen. Er liebt mich, ganz egal was ich angestellt habe.

Und ich liebe Jesus, weil Er mir das tolle Leben geschenkt hat, das ich jetzt führen darf. Ich will für Ihn leben, nicht weil es Kirchenregeln verlangen, sondern weil ich es will! Gott hat sein Leben für mich gegeben und das Mindeste was ich für Ihn tun kann, ist Ihm mein Leben zu geben.

Vergebung kann alles ändern. Dieses Wort macht aus Tod – Leben, aus Verzweiflung – Freude.

Schmuck statt Asche. Jesaja 61,3

Gott hat die Asche meines Lebens, in Seine Hände genommen und etwas Wundervolles daraus geformt. Es gibt Vergebung! Es gibt wahres Glück! Und es steht Jedem zu, es ist nicht unerreichbar.

 

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